Ältere Berichte: Seite 1 Seite 2 Seite 3

 

SGT-„Mädels“ springen an die Tabellenspitze

Am vergangenen Samstag richtete die DJK SG Tackenberg im Sterkrader Volksparkstadion eine Vorrunde zur Deutschen Senioren-Team-Meisterschaft aus. Trotz des unbeständigen Wetters mit Hagelschauern und kaltem Wind erzielten die SGT-Athleten tolle Ergebnisse. Die Frauen-Mannschaft der W30/35 ging als Startgemeinschaft Ruhrgebiet-West mit sieben Tackenbergerinnen (Birgit Blosen, Frauke Dobnik, Melanie Niesner, Sabine Timm, Nora Stevic, Gaby Wagner, Andrea Winschermann) zusammen mit der Duisburgerin Antje Sonnenburg vom TV Wanheimerort 1880 an den Start. Die Altersspanne im Team reichte von 30 bis 48 Jahren. In den Disziplinen 100m, Weitsprung, Hochsprung, 800m, Diskus, Kugel und 4x100m-Staffel sammelten die Frauen trotz der widrigen Umstände ordentlich Punkte – insgesamt 6.131. Damit sprangen sie auf den ersten Rang der deutschlandweiten Qualifikationstabelle und ließen die fünf bislang vorhandenen „Bewerber“ um das Bundesfinale der besten sechs Teams am 05.09. im niederrheinischen Kevelaer hinter sich. Die Chancen stehen sehr gut, dass dieser Punktestand bis zum Ende der Qualifikationsfrist am 30.06. reichen wird. Auch die Damen der Altersklasse W50/55 durften sich freuen. Ebenfalls im lila Trikot der StG Ruhrgebiet-West gingen Andrea Häßler, Ute Peters, Birgit Schwers und Ellen Weber gemeinsam mit Marita Feller (TV Wanheimerort 1880) sowie Dr. Nicole Philippi und Esther Zoll (Eintracht Duisburg 1848) auf die Bahn. Nach den fünf Disziplinen 100m, Weitsprung, Kugelstoßen, 3000m und 4x100m-Staffel hatten die Damen 5.537 Punkte auf dem Konto. Dieses Ergebnis bringt ihnen zurzeit den zweiten Rang in der Tabelle ein. Auch hier stehen die Chancen auf ein Ticket zum Bundesfinale also wirklich gut. Ellen Weber (W75) nutzte ihren Start in der Mannschaft, um sich „ganz nebenbei“ mit 2,73m im Weitsprung zusätzlich auch für die Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaften am 10.07. in Zittau zu qualifizieren. Im roten Trikot der Tackenberger starteten die Herren der M50. Jörg Conzen, Frank Glomsda, Ralf Ruhrmann, Jens Tammer, Gerhard Schwers, Jörg Winschermann und Lutz Zacharias hatten acht Disziplinen zu bestehen (pro Athlet maximal drei zuzüglich Staffel): 100m, Weitsprung, Hochsprung, Diskus, Kugelstoß, 800m, 3000m und 4x100m-Staffel. Insgesamt konnten sie 8007 Punkte sammeln. Das bedeutete zwar einen Zuwachs von etwa 900 Punkten im Vergleich zum Vorjahr, wo sie in etwas anderer Zusammenstellung als M40/45 starteten. Mit zurzeit Rang 13 von bisher 16 Anwärtern zeigten die Herren sich aber zufrieden. Ergebnisse im Einzelnen

Tackenberger am Pfingstwochenende

677 Leichtathleten aus 98 Vereinen hatten für das 12. Borsig-Meeting des TV Gladbeck am Pfingstsamstag gemeldet – so viele wie noch nie. David Besé von der DJK SG Tackenberg startete über 100 m um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft zu erreichen. In einem Teilnehmerfeld von 61 Athleten der Klasse U 18 qualifizierte er sich im Vorlauf in 11,36 sec. Im A-Finale konnte David sich leider nicht verbessern und kam als Dritter in 11,40 sec ins Ziel. Zur Qualifikationsnorm fehlen ihm aber noch vier Hundertstel. Beim 38. Hohenhorst-Meeting in Recklinghausen am Pfingstmontag ging ebenfalls Athleten der SG Tackenberg an den Start. Leaticia Mura (W13) konnte in einem beherzten Rennen in 2:39,46 min Platz drei erlaufen. Über die 60 m Hürden wurde sie Fünfte in 12,43 sec. Luca Janzen (M13) belegte mit 10,30 sec den zweiten Platz über die 75 m und gewann mit 4,75 m den Weitsprung. Linda Buschke (W15) konnte die 800 m in 2:31,17 min für sich entscheiden. Bei den Senioren startete Andreas Fisch (M45) über die 800 m. Mit 2:38,10 min belegte er Platz neun in der Männerklasse. Birgit Schwers (W50) und Gaby Wagner (W45) liefen ebenfalls die 800 m, und waren in der Frauenklasse unter sich. Schwers kam mit 2:47,18 min ins Ziel, Wagener in 2:55,99 min. Beide waren über die mangelnde Konkurrenz aber enttäuscht. Daniel und Melanie Niesner liefen beide die 100 und 200 m. Daniel scheiterte mit 12,32 sec knapp im Vorlauf und belegte über die längere Distanz Platz zehn mit 24,53 sec. Seine Schwester kam über die 100 m auf Platz sechs (13,38 sec) und Rang sieben bei den 200 m in 27,16 sec. Beide verbesserten aber über die 200 m ihre Bestzeiten.